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Australian Open: Sharapova bekommt Revanche gegen Kvitova

25.01.2012 | 07:12 · (tennisnet)

Die Russin und die Tschechin ziehen mit Zweisatzsiegen ins Halbfinale ein und wahren gleichzeitig ihre Chance auf die Weltranglistenführung.

Bild: GEPA pictures

Der Kampf um die Nummer eins bei den Damen spitzt sich immer weiter zu. Mit Petra Kvitova und Maria Sharapova stehen nach der Weltranglisten-Dritten Victoria Azarenka auch die Nummern zwei und vier der Weltrangliste im Halbfinale der Australian Open. Kvitova schlug im Viertelfinale die Italienerin Sara Errani (WTA 48) mit 6:4, 6:4. Sharapova beendete den Lauf ihrer Landsmännin Ekaterina Makarova (WTA 56) mit einem glatten 6:2, 6:3-Erfolg.

Kvitova startet nervös

Kvitova hatte mit der ungesetzten Errani einige Probleme und zeigte sich mit 44 vermeidbaren Fehlern äußerst anfällig. Nach dem ersten Satz mit insgesamt sieben Aufschlagverlusten münzte die Tschechin einen 1:4-Rückstand im zweiten Satz mit fünf Spielgewinnen in Folge in den Sieg um.

„Am Anfang war ich etwas nervös, weil ich wusste, dass jeder ein einfaches Match erwartet. Wahrscheinlich hatte ich in meinem Kopf, dass es eine gute Auslosung ist. Sara hat sehr gut gespielt und ein tolles Turnier hier gehabt“, sagte Kvitova, die weiter die besten Karten zur Übernahme der Weltranglistenführung hat.

Sharapova bekommt Revanche für Wimbledon

Sharapova kam nach dem hart erkämpften Achtelfinalsieg gegen Sabine Lisicki diesmal nicht ins Wackeln. Die Weltranglisten-Vierte kontrollierte das Match von Beginn an und verhinderte den vierten Überraschungserfolg von Makaraova in Folge. Sharapova schlug 26 Winner und setzte Makaraova bei deren Aufschlag immer wieder unter Druck. „Es war ein langer Weg zurück bis zu diesem Level“, sagte Sharapova, die 2008 in Melbourne ihren bislang letzten Grand-Slam-Titel gewann.

Im Halbfinale gegen Kvitova kann die Russin nun eine doppelte Chance nutzen. Zum einen bekommt Sharapova ihre Revanche für das verlorene Wimbledonfinale vom Vorjahr, zum anderen kann sie Kvitova die Nummer eins verbauen und mit einem Titelgewinn selbst die Ranglistenführung übernehmen. „Es war schon hart in Wimbledon. Sie ist voller Selbstvertrauen und spielt derzeit ihr bestes Tennis. Ich freue mich darauf“, blickt Sharapova voraus. (Text: cab; Foto: GEPA pictures)

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