Vorsicht Superstars: Gefahr aus dem Schatten

12.01.2013 | 11:09 ·

Hallo Tennis-Freunde,


ich wünsche Euch ein gutes und erfolgreiches Jahr 2013! Im Tennis steht ja - wie immer - schon früh der erste Höhepunkt an. Am 14. Januar beginnt der Kampf um die Krone der Australian Open.


Murray auf Augenhöhe


Und wie immer in den vergangenen Jahren lautet die Frage: Kann ein Spieler in die Phalanx der "Big 4" einbrechen? Ohne die Frage mit ja oder nein zu beantworten, will ich schon einmal vorwegschicken: Es gibt da einen brandgefährlichen Youngster, der uns alle überraschen kann! Generell halte ich - auch wenn David Ferrer derzeit in Abwesenheit von Rafael Nadal die Top 4 der Weltrangliste komplettiert - die besten vier Spieler im Ranking so stark wie nie zuvor. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass es Andy Murray im vergangenen Jahr gelungen ist, auf ein Niveau zu kommen mit Roger Federer, Novak Djokovic und Nadal.


Del Potro ernsthafte Bedrohung


Es spricht für sich, dass seit 2008 nur vier Spieler ein Grand-Slam-Finale erreicht haben, die nicht aus den Top 4 der Welt kamen. Jo-Wilfried Tsonga (Australian Open 2008, Niederlage gegen Djokovic), Juan Martin del Potro (US Open 2009, Sieg gegen Federer), Tomas Berdych (Wimbledon 2010, Niederlage gegen Nadal) und Robin Söderling (French Open 2009 und 2010, Niederlagen gegen Federer und Nadal). Der Schwede ist derzeit inaktiv, die Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber zwang ihn leider dazu. Sein letztes Match auf der Tour bestritt Söderling im Juli 2011 in Bastad. Tsonga muss noch an seinen Schwächen arbeiten, wenngleich er in der vergangenen Saison Fortschritte gemacht hat. Del Potro hat sich enorm gesteigert, steuert auf seine Bestform zu und wird eine ernsthafte Bedrohung darstellen für die Top 4. Berdych hat dagegen sein Spiel nicht weiterentwickelt, geht aber nach dem Sieg im Davis Cup mit großem Selbstvertrauen in die Saison 2013.


"Junge Wilde" scharren mit den Hufen


Und dann haben wir da natürlich noch die Riege der "jungen Wilden", die schon kräftig mit den Hufen scharren. Da gehören Leute wie Kei Nishikori oder Bernard Tomic dazu. Der mit Abstand "gefährlichste" Mann ist aber aus meiner Sicht Milos Raonic. Der Kanadier entwickelt sich beständig weiter, ist seinen jungen Konkurrenten einen Schritt voraus. Milos ist schon jetzt sehr stabil und kennt keine Scheu. Der 22-Jährige hat als Nummer 13 der Welt einen Platz unter den Besten der Welt inne - und den nimmt er mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit an. Der Grund: Milos Raonic weiß genau, dass er in der Lage ist, der Tennis-Elite Paroli zu bieten.


Ich freue mich schon sehr auf die Australian Open und wünsche uns ein spannendes Grand-Slam-Turnier.


Viele Grüße,
Euer Patrick

Spiel, Satz und Gewinn! Jetzt und hier auf die Australian Open wetten. Mit den besten Quoten im Netz!

Mehr auf tennisnet.com
    Mehr im Web

    Blogs