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Davydenko: Mit Hamburger Küche zurück zur Top-Form

18.07.2010 | 15:08 · (tennisnet)

Der Titelverteidiger ist derzeit bei "null Prozent". Bei den German Open soll es aufwärts gehen.

Bild: Tennisnet
Die letzten Wochen liefen für die aktuelle Nummer sechs der Welt gelinde gesagt bescheiden. Egal ob auf Rasen in Halle und Wimbledon, auf Hartplatz beim Davis-Cup oder wie zuletzt in Stuttgart auf Sand: Die Ergebnisse von Nikolay Davydenko ließen zu wünschen übrig. Der Russe sucht nach seinem Handgelenksbruch im Frühjahr nach wie vor seine Form und vor allem sein Selbstvertrauen. „Ich bin derzeit bei null Prozent. Die Schmerzen während des Spiels sind weg, aber ich bin im Kopf noch zu schlecht“, sagte der 29-Jährige am Sonntag vor seinem Start bei den German Open in Hamburg. „Gegen Gegner, die ich vor vier Monaten noch geschlagen habe, habe ich nun große Probleme.“

„Muss mein Spiel noch finden“

Den Weg zurück zu alter Stärke will der Rechtshänder dabei in Hamburg gehen, wo er als Titelverteidiger antritt: „Es wird schwer hier, da ich mein Spiel noch finden muss und zudem die Punkte zu verteidigen habe. Ich habe ganz gut trainiert und hoffe, mit einem guten ersten Spiel zu starten“, sagte Davydenko, der seit Freitag in Hamburg trainiert. „Ich fühle mich hier wohl und werde wohl immer auf dem Center-Court spielen. Das und das gute Wetter können mir helfen.“ Zudem freut sich der Russe, der zu Beginn des Jahres groß aufspielte und in Doha Roger Federer und Rafael Nadal schlug, über das Essen. „Die Hamburger Küche gefällt mir sehr gut“, strahlte Davydenko.

Lieber Serra als Korolev

Davydenko, der im letzten Jahr fünf Turniere auf der ATP-Tour gewinnen konnte, beginnt in Hamburg als Topgesetzter mit einem Freilos. In der zweiten Runde geht es dann am Dienstag oder Mittwoch gegen den Gewinner der Partie zwischen dem Franzosen Florent Serra (ATP 62) und Evgeny Korolev (ATP 72) aus Kasachstan. „Ich hätte gegen Serra ein besseres Gefühl, da er im Vergleich etwas langsamer spielt. In jedem Fall ist es einfacher, gegen solche Gegner auf dem Center-Court und nicht auf einem Nebenplatz zu spielen.“ Florent Serra ist also der Wunschgegner auf dem Weg zurück zu alter Stärke, der bei den German Open in Hamburg beginnen soll. (Text: nl; Foto: J. Hasenkopf)

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