Roddick mit Pfeifferschem Drüsenfieber

15.08.2010 | 11:20 · (tennisnet)

"Ich musste sogar das Training abbrechen, das ist mir vorher nie passiert."

Bild: Tennisnet
Der Grund für Andy Roddicks Formschwäche der letzten Monate scheint nun gefunden: Amerikas Nummer eins litt offenbar unter Pfeifferschem Drüsenfieber. Die sehr weit verbreitete Infektionskrankheit verläuft üblicherweise harmlos, gerade bei Tennisprofis führt sie aber immer wieder zu monatelangen Problemen – in den letzten Jahren etwa bei Jelena Dokic, Justine Henin, Roger Federer oder Mario Ancic.

„… bin froh, dass der Grund nun gefunden ist“

Roddick litt nach ärztlichen Angaben an einer leichten Form der Krankheit und könnte sie bereits sogar wieder überstanden haben. „Mir ist es in den letzten Monaten immer wieder tagelang schlecht gegangen. Ich war müde, erschöpft, habe im Sommer sogar vier-, fünfmal das Training abbrechen müssen. Das ist mir vorher nie passiert“, sagt der Amerikaner, der seinen Platz in den Top Ten kürzlich räumen musste, „aber ich bin sehr erleichtert, dass der Grund dafür jetzt gefunden wurde und dass es nichts Superernstes ist.“

Roddick erwartet, bei den US Open wieder voll fit zu sein. Beim anstehenden ATP Masters 1000 in Cincinnati ist der Amerikaner auf neun gesetzt und trifft zum Auftakt auf den Ukrainer Sergiy Stakhovsky.

Foto: GEPA pictures / Matthias Hauer

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