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McEnroe: „Murray und Lendl brauchen Zeit“

21.06.2012 | 14:13 · (tennisnet)

Der siebenfache Major-Sieger hält es für zu früh, um über die neue Arbeitsgemeinschaft zu urteilen.

Bild: Foto: GEPA pictures/ Photo News/ Philippe Crochet

Seit dem Jahreswechsel arbeiten Andy Murray und der achtfache Grand-Slam-Sieger Ivan Lendl zusammen, in der Hoffnung, dass dem Briten ein erstmaliger Major-Triumph gelingt. Sechs Monate später hat sich zumindest auf dem Papier noch nichts getan, Murray ist weiter die Nummer vier der Welt. Doch daraus sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen, meint einer, der es mit seiner reichen Erfahrung im Tennis-Business wissen muss: John McEnroe.

Der US-Amerikaner erklärte gegenüber der britischen Tageszeitung „The Independent“, dass er die Entscheidung seines alten Rivalen Lendl, Murray zu coachen, für gut halte, aber es zu früh sei, zu sagen, ob der Weltranglisten-Vierte daraus Vorteile ziehen kann. „Eigentlich ist es jetzt das erste Mal, dass man eine Art Messung bekommen kann, wie es funktioniert“, sagte der 53-Jährige. „In Australien war es zu früh. Erst dachte ich, dass es verrückt ist, dann dachte ich, dass es klappt. Jetzt werden wir warten und sehen müssen. Man muss ihnen Zeit geben.“

Fest steht für McEnroe, dass Murray die jüngsten körperlichen Probleme beseitigen muss, um sich voll und ganz aufs Tennis konzentrieren zu können. „Ich kann mich an Federer erinnern, als er das erste Jahr in Wimbledon gewonnen hatte. Er kämpfte mit seinem Rückenproblem. Ich sehe das ganz bildhaft und lebhaft vor mir. Es sah so aus, als ob eine Möglichkeit besteht, dass er nicht zu Ende spielt. Er hatte diesen Blick in seinen Augen. Dann fand er irgendwie das erforderliche Mittel, um nachzugehen, und plötzlich gewinnt er das Ding und ist ein ganz anderer Spieler.“ (Text: MaWa; Foto: GEPA pictures/ Photo News/ Philippe Crochet)

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