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Filip Peliwo: „Ich muss vorsichtig sein, dass ich nicht zu selbstsicher werde“

15.12.2012 | 13:02 · (tennisnet)

Der Weltranglisten-Erste bei den Junioren stellte sich den Fragen von „The Tennis Space“.

Bild: Laola1 Images

Filip Peliwo beendete das Jahr als Weltranglisten-Erster bei den Junioren. Der Kanadier erreichte 2012 bei den vier Junioren-Grand-Slams immer das Finale und siegte in Wimbledon und bei den US Open. Der 18-Jährige, derzeit auf Platz 522 im ATP-Ranking, will 2013 auf der Herren-Tour Fuß fassen. Im Gespräch mit „The Tennis Space“ sprach Peliwo über den Übergang zu den Herren, sein Spiel und seine Ambitionen. 

Du hast dieses Jahr die Finals bei den Australian Open und French Open erreicht, du hast die Titel in Wimbledon und bei den US Open gewonnen. Welchen Mut gibt dir das im Hinblick darauf, was du im Herrentennis erreichen kannst? Oder musst du vorsichtig sein beim schwierigen Übergang von den Junioren zu den Profis?

Filip Peliwo: Das gibt mir für das Herrentennis definitiv eine Menge Selbstvertrauen, aber gleichzeitig muss ich auch vorsichtig sein, dass ich nicht zu selbstsicher werde und nicht genügend Einsatz einbringe. Ich muss einfach weiter so hart arbeiten, wie ich nur kann, um mich zu verbessern und meine Ziele zu erreichen.

Wird ein Teenager jemals wieder einen Grand-Slam-Titel bei den Herren gewinnen? Oder ist der Sport mittlerweile zu physisch geworden?

Peliwo: Ich denke, dass es passieren könnte, aber wahrscheinlich eine lange Zeit nicht. Heutzutage ist es einfach zu schwer, es im jungen Alter zu schaffen. Die Spieler da draußen sind so fit und stark, sie wissen, wie man mit unerfahrenen und aufstrebenden Spielern umgehen muss.

Was war der beste Moment von 2012?

Peliwo: Wimbledon zu gewinnen.

Was war der schlimmste Moment von 2012?

Peliwo: Das French-Open-Finale zu verlieren.

Was sind deine Ambitionen für 2013?

Peliwo: Mindestens es bis Platz 300/250 zu schaffen, hoffentlich noch besser. Ein Future gewinnen, ein Challenger gewinnen und ein paar ATP-Events spielen.

Was sind deine Stärken auf dem Platz, welcher ist dein Lieblingsbelag? Hast du einen Lieblings-Grand-Slam?

Peliwo: Ich denke, dass meine Stärken meine Geschwindigkeit, Returns, Grundschläge und auch mein Aufschlag sind. Meine Einstellung zum Wettkampf hat mich definitiv durch ein paar harte Matches durchgebracht. Ich bevorzuge Hartplätze, aber mein Lieblings-Grand-Slam ist Wimbledon.

Wer sind deine Tennis-Idole? Und was bewunderst du an ihnen?

Peliwo: Pete Sampras, Andre Agassi, Roger Federer, Novak Djokovic, David Ferrer, Andy Roddick. Ich habe zu Pete und Andre aufgeschaut, als ich aufgewachsen bin. Sie waren meine Idole, von den aktuellen Spielern genieße ich definitiv das Spiel von den anderen Genannten. Sie sind alle so vielseitig und so beständig in ihren Resultaten. Ich denke, dass sie großartige Vorbilder sind, Leute schauen zu ihnen auf.

Hast du auf und abseits des Platzes viel Zeit mit Milos Raonic verbracht? Wenn ja, was hast du von ihm gelernt?

Peliwo: Ich habe etwas Zeit mit Milos auf und abseits des Platzes verbracht. Nichts Bestimmtes, nur die gelegentlichen Tipps hier und da. Zum größten Teil überlässt er den allgemeinen Teil meinen Trainern.

Beschreibe deine Persönlichkeit in fünf Wörtern.

Peliwo: Energisch, wetteifernd, aufregend, lustig, positiv.

Beschreibe dein Spiel in fünf Wörtern.

Peliwo: Aggressiv, intensiv, schnell, konsequent, beständig.

Filip Peliwo tanzt den Gangnam Style beim Davis Cup:

Quelle: The Tennis Space; Foto: Getty Images

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