US Open: Murray und Nadal im Eiltempo ins Viertelfinale

08.09.2011 | 18:53 · (tennisnet)

Der Schotte und der Spanier hatten mit den Überraschungs-Achtelfinalisten Donald Young und Gilles Muller wenig Mühe und siegten jewe ils glatt in drei Sätzen.

Bild: tennisnet

Starker Auftritt von Andy Murray in seinem US-Open-Achtelfinal-Match gegen den US-Amerikaner Donald Young (ATP 84). Dem Weltranglisten-Vierten war von Anfang an anzumerken, dass er die beim Stande von 1:2 aus seiner Sicht unterbrochene Partie gegen den Überraschungs-Mann so schnell es geht über die Bühne bringen wollte. Am Ende hieß es nach 1:58 Stunden 6:2, 6:3, 6:3 für Murray, der damit als erster Spieler das Viertelfinale von Flushing Meadows 2011 erreichte.

Murray solide

Dabei spielte der 24-Jährige nicht einmal sein bestes Tennis, agierte aber vor allem von der Grundlinie grundsolide. Young hatte sichtlich Probleme in das Match zu finden und man hatte den Eindruck, dass der Überraschungs-Mann aus Chicago nicht wirklich an einen möglichen Sieg glaubte. So ging der erste Durchgang in nur 35 Minuten an Murray, der die ersten fünf Games des Tages für sich verbuchen konnte.

Keine Aufholjagd

Auch Satz zwei ging glatt an den Briten, der vor allem von den vielen unerzwungenen Fehlern Youngs, der bei weitem nicht seinen besten Tag hatte, profitierte. Beim Stande von 3:3 gelang Murray das entscheidende Break, um bei 5:3 dem Lokalmatador erneut den Aufschlag abzunehmen. Als der Schotte auch im Dritten schnell mit 3:1 in Führung ging, sah alles nach einem glatten Durchmarsch aus. Young kam zwar noch einmal auf 3:3 heran, zog am Ende jedoch nach insgesamt 53 unerzwungenen Fehlern mit 3:6 auch hier glatt den Kürzeren.

Auch Nadal souverän

Auch der Weltranglisten-Zweite Rafael Nadal verschwendete gegen den Luxemburger Gilles Muller (ATP 68) keine Zeit und gewann trotz 0:3 Rückstand noch klar und deutlich mit 7:6 (1), 6:1, 6:2. Nach 2:04 Stunden stand der Achtelfinal-Sieg des Spaniers, der damit bei den diesjährigen US Open weiter ohne Satzverlust bleibt, fest.

Muller macht zu viele Fehler

In einem engen ersten Durchgang hatte Muller sogar die Chance auf das 5:1, doch stattdessen stellte Nadal auf 4:4 und holte sich den wichtigen Auftakt-Satz im Tiebreak glatt mit 7:1. Daraufhin lief das Match nur noch in eine einzige Richtung. Nadal arbeitete seinen 28-jährigen Kontrahenten, den er schon beim Wimbledon-Turnier 2011 in drei Sätzen bezwungen hatte, immer mehr auf. Letztlich war vor allem die Bilanz von 43 unerzwungener Fehler gegenüber nur elf von Nadal entscheidend für die glatte Niederlage. Insgesamt waren auch die nur 14 von 42 gewonnenen Punkte Müllers über den zweiten Aufschlag viel zu wenig, um den Titelverteidiger aus Mallorca auch nur annähernd zu gefährden. (Text: cs; Foto: GEPA pictures)

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