Blake-Ärger über Schiedsrichter: „Ab jetzt nenne ich Sie Gott“

25.06.2012 | 16:42 · (tennisnet)

Der Routinier verlor in Wimbledon gegen Benjamin Becker die Ruhe – und damit das Match.

Bild: Jürgen Hasenkopf

In die Politik will James Blake nach seiner Tennis-Karriere einsteigen. Doch an der nötigen Gelassenheit in dieser Branche wird der US-Amerikaner wohl noch etwas arbeiten müssen. In seinem Auftaktmatch in Wimbledon am Montag ließ der 32-Jährige seinen Ärger über zwei enge Entscheidungen zu Gunsten des Deutschen Benjamin Becker in der heißen Phase des zweiten Satzes am Stuhlschiedsrichter aus.

Becker stand bei 6:7 (4), 3:5 und 4:5, 30/40 vor einem 0:2-Satzrückstand, servierte in diesem so wichtigen Moment jedoch zwei starke Aufschläge – die Blake beide im Aus sah. Nach dem noch mit 5:7 verlorenem Satz legte sich Blake dann mit dem Stuhlschiedsrichter an. Auszüge des Dialogs… Blake: „Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Der Ball ist grün vom Rasen oder weiß von der Kreide. Und er war grün.“ Der Stuhlschiedsrichter: „Das ist interessant, weil der Ball auf der Linie war.“ Blake: „Ich kenne Ihren Namen nicht, aber ab jetzt nenne ich Sie Gott. Weil Sie der einzige sind, der physikalisch erwiesene Tatsachen widerlegen kann.“

Mit dem unnötigen Verlust des zweiten Satzes wurde Blake lange Zeit nicht fertig. Er verlor zehn Spiele in Serie – und in weiterer Folge das Match. (Text: MaWa; Foto: Jürgen Hasenkopf)

Hier die aktuellen Ergebnisse der Herren aus Wimbledon: Einzel, Doppel

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