Trotz Dopingsperre: Warum Jannik Sinner in Monte-Carlo trainieren darf

Trotz seiner Dopingsperre darf Jannik Sinner in seiner Wahlheimat Monte-Carlo trainieren. Das hat einen ganz speziellen Grund.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 26.02.2025, 15:08 Uhr

Jannik Sinner darf in Monte-Carlo trainieren
© Getty Images
Jannik Sinner darf in Monte-Carlo trainieren

Eigentlich hätte Jannik Sinner Anfang März ja beim ATP-Masters-1000-Turnier in Indian Wells an den Start gehen soll. Daraus wird aufgrund seiner dreimonatigen Sperre, auf die sich der Weltranglistenerste zuletzt mit der WADA geeinigt hatte, nun aber bekanntermaßen nichts. Stattdessen wird sich der Südtiroler in Monte-Carlo auf sein Comeback vorbereiten.

Doch verstößt Sinner damit nicht gegen die Auflagen der WADA? Diese besagen nämlich, dass der 23-Jährige während seiner Sperre sämtliche professionelle Sporteinrichtungen, die mit einem nationalen Verband, der ATP, der WTA, der ITF oder einem der vier Grand-Slam-Turniere in Verbindung stehen, meiden muss.

Sinner muss einmal ausweichen

Das Glück für Sinner: Der Monte-Carlo Country Club befindet sich in Privatbesitz und kann von ihm daher in den kommenden Wochen und Monaten genutzt werden. Demnach wird der dreifache Grand-Slam-Sieger einen Großteil der Vorbereitung auf den Sandplätzen im Fürstentum absolvieren. Zunächst hatte davon die “Gazzetta dello Sport” berichtet. 

Lediglich zwischen 6. und 13. April - in diesem Zeitraum findet in Monte-Carlo das dritte ATP-Masters-1000-Turnier des Jahres statt - darf Sinner nicht im Country Club trainieren. In dieser Woche wird der Branchenprimus in die spanische Küstenstadt Marbella ausweichen, ehe seine Sperre am 4. Mai ausläuft.

von Nikolaus Fink

Mittwoch
26.02.2025, 17:30 Uhr
zuletzt bearbeitet: 26.02.2025, 15:08 Uhr