WTA Miami: Emma Raducanu weckt Erinnerungen an die US Open 2021
Emma Raducanu steht beim WTA-1000-Turnier in Miami im Viertelfinale. Kann die Britin in Florida sogar den Titel holen?
von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet:
25.03.2025, 15:39 Uhr

Der Sensationstriumph bei den US Open 2021 schien für Emma Radcuanu in der Vergangenheit mehr Fluch als Segen. Dreieinhalb Jahre nach ihrem unglaublichen Erfolgslauf in New York hat die Britin nun ihr erstes WTA-1000-Viertelfinale erreicht. Und das auf äußerst überzeugende Art und Weise.
Im Achtelfinale von Miami setzte sich Raducanu gegen Amanda Anisimova, die in Runde drei noch gegen Wunderkind Mirra Andreeva gewonnen hatte, glatt mit 6:1 und 6:3 durch. “Ich spüre einfach einen großen Hunger, fühle mich auf dem Platz konkurrenzfähig und will um jeden Ball kämpfen. Das ist für mich der größte Sieg in dieser Woche”, meinte die 22-Jährige nach der Partie.
Der Titel als logische Folge?
Nicht nur in spielerischer Hinsicht erinnert Raducanu dieser Tage an die US Open 2021. Die Weltranglisten-60. gewann in Miami erst zum zweiten Mal in ihrer Karriere vier WTA-Hauptfeld-Matches in Folge, die Premiere hatte es selbstredend bei ihrem Grand-Slam-Triumph in Flushing Meadows gegeben.
Ist in Florida nun also der Titel die logische Folge? Nicht, wenn man auf die weitere Auslosung der Engländerin blickt. Im Viertelfinale bekommt es Raducanu am Mittwoch mit Jessica Pegula zu tun, danach könnten auf sie noch Iga Swiatek und Aryna Sabalenka warten. Allenfalls aber hat die 22-Jährige in Miami bereits gezeigt, dass mit ihr wieder zu rechnen ist.