Carlos Alcaraz muss in Monte Carlo ohne Ferrero auskommen
Wie all seine Top-10-Kollegen wird auch Carlos Alcaraz beim Masters-Turnier in Monte Carlo in die europäische Sandplatzsaison einsteigen. Nicht dabei sein wird im Fürstentum allerdings sein Super-Coach Juan Carlos Ferrero.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
30.03.2025, 23:03 Uhr

Nicht erst seit seinem Triumph in Roland Garros im Vorjahr sehen sich viele Tennis-Experten darin bestätigt, dass Sand wohl den besten Untergrund für den Tennisprofi Carlos Alcaraz darstellt. Geradezu unterirdisch liest sich jedoch die Bilanz des 21-jährigen beim Traditionsturnier in Monte Carlo, bei dem alle Spieler aus dem erlauchten Kreis der Top 10, bis auf den gesperrten Südtiroler Jannik Sinner, ihren ersten Turnierauftritt auf der europäischen Sandsaison 2025 bestreiten werden.
Setzte es im Jahr 2022 noch eine dramatische Auftakt-Niederlage nach etwas mehr als drei Stunden Spielzeit gegen den US-Amerikaner Sebastian Korda, musste Alcaraz seine Starts in den Jahren 2023 und 2024 verletzungsbedingt absagen. Somit ist der vierfache Grand-Slam-Champion im Fürstentum sogar noch ohne jeglichen Matchgewinn. Von den insgesamt elf Titeltrophäen seines großen Vorbilds Rafael Nadal gar nicht erst zu träumen.
Ändern soll sich das definitiv in der aktuellen Spielzeit, wenn es nach dem Weltranglisten-3. geht. Wie die spanische Marca aber berichtet, muss Alcaraz dabei auf seinen ultimativen Förderer Juan Carlos Ferrero verzichten, der die Box des 17-fachen Titelträgers erst ab dem Heimturnier in Barcelona wieder dauerhaft bevölkern wird. Vertreten wird den ehemaligen Weltranglistenersten in der Funktion als Head-Coach in Monaco wie schon bereits beim Titelgewinn in Rotterdam und beim Turnier in Doha sein Landsmann Samuel Lopez, der neun Jahre lang mit Pablo Carreno Busta zusammengearbeitet hat, ehe er ins Lager von Carlos Alcaraz wechselte.