Padel-Schuhe: Fischgräte oder doch Omni-Sohle?
Natürlich gibt es längst auch hierzulande spezielle Schuhe für Padel-Aficionados. Hier ein paar Tipps, auf die man beim Kauf achten sollte.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
28.03.2025, 10:38 Uhr

Neulich auf dem neu angelegten Padel-Court im heimatlichen Tennisclub: Die Spieler sind bereit, die Vorfreude ist groß, der Platz für 15 Uhr gebucht. Kein drei Minuten bevor es losgeht, kommt der Regen, ach was: der Hagel. Das stört den Padel-Enthusiasten natürlich nicht weiter, sobald der Niederschlag nachlässt, geht die Sause los. Mit einem ganz leichten flauen Gefühl im Magen, denn: Ist das Schuhwerk denn den Umständen gewachsen?
Kurzer Check in die Runde: Da findet man zwei Mal konventionelle Tennisschuhe, einmal den klassischen, sportlich ausgerichteten Senker. Und einmal ein schon etwas in die Jahre gekommenes Modell aus der Laufschiene. Das geht besser.
Denn natürlich gibt es mittlerweile auch hierzulande Schuhe, die eigens für die Padelspieler entwickelt wurden. Die Fragen, die sich bei der Auswahl stellen, sind jenen im Tennissport nicht unähnlich.
Prominente Tennismarken auch beim Padel
Beginnend beim Gewicht: Ist mir die Stabilität wichtiger als eine gewisse Flexibilität? Letztere ist eher durch leichte Schuhe gegeben. Die aber auch die Gefahr eines schnelleren Verschleißes bergen.
Entscheidend ist aber wohl die Sohle. Genauer: das Sohlenprofil. Das auch im Tennis bekannte Fischgrätenprofil lässt auch kontrolliertes Gleiten zu. Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Omni-Sohle, die mehr Halt bietet - aber das Rutschen erschwert. Vielleicht also doch eine gemischte Sohle?
Einen Faktor sollte man schließlich nicht unterschätzen - auch wenn Padel ja eigentlich auf einem „weichen“ Untergrund gespielt wird: die Dämpfung. Denn durch die schnellen Bewegungsabläufe werden Knie und Gelenke gefordert.
Die Angebote für Padelschuhe kommen zum einen von Marken, die auch im Tennis präsent sind. Wie etwa HEAD, Babolat, K-Swiss, ASICS, Adidas oder Wilson. Darüber hinaus gibt es aber auch auf Padel spezialisierte Hersteller wie Bullpadel. Die Preise gehen bei etwa 60.- Euro los (wie etwa für den ASICS Herren Gel-Game 9 Padel), wer mag, kann aber natürlich auch deutlich mehr Geld ausgeben. Oder sich vielleicht doch auch mit guten Tennisschuhen auf den Padel-Court wagen.