Padel: Warum jeder (Tennis-)Verein über (Padel-)Courts nachdenken sollte
Padel als Konkurrenz zum Tennis? Das muss man nicht zwingend so sehen. Wie wäre es mit: als Ergänzung …
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
30.03.2025, 08:14 Uhr

Der Padelsport wächst im deutschsprachigen Raum nach wie vor beständig, immer mehr Vereine legen neben ihren klassischen Tennisplätzen auch neue Courts für Padelfans an. Weil man längst erkannt hat, dass Padel nicht in Konurrenz zum klassischen Tennis steht - sondern als optimale Ergänzung noch mehr Spielvergnügen bringt.
Es gibt also gute Gründe, über das Anlegen eines oder mehrerer Padel-Courts nachzudenken. Ein paar davon hat etwa der Bayerische Tennis-Verband (BTV) auf seiner Website zusammengefasst:
- Mitgliedergewinnung bzw. -bindung durch ein zusätzliches Sportangebot
- Auslastung von bis zu 75 Spieler:innen pro Court, da ausschließlich Doppel gespielt wird (Tennis: 50 Prozent)
- Hohe Spielauslastung von bis zu 80 Prozent in den Monaten April bis Oktober
- Längere Spielzeit mit Flutlicht bis 22 Uhr
- Padel wird auch im Winter draußen gespielt - der Allwetterbelag und die stetige Bewegung lassen dies zu!
- Erlöse durch Vermietung der Courts (Ø 32 Euro / Stunde)
- Zusätzliche Einnahmen durch Kurse, Turniere, Sponsoring und Werbeflächen an den Courtwänden
- Auf einem Tennisplatz für zwei bis vier Spieler:innen können zwei bis drei Padelcourts für acht bis zwölf Spieler:innen entstehen
- Zusätzliche Turniere und Ligenspiele (min. zwei Plätze empfohlen, für kleine Turniere reicht ein Court).
Dass die Preise je nach Tageszeit und Standort variieren können, versteht sich von selbst. Aber auf die einzelnen SpielerInnen herunter gebrochen sind acht Euro pro Stunde ja durchaus preiswert. Zumal beim Padel die soziale Komponente ja auch im Vordergrund steht. Und die Frustrationsgefahr bei weitem nicht so hoch ist wie beim Tennis. In der Regel entwickelt sich auf den Padelcourts nämlich ziemlich schnell ein gepflegtes Spiel. Erfolgserlebnisse inbegriffen.